Sonntag, 9. Januar 2011

Meine Wieder-Einreise

Zunächst: Es war toll euch alle über Weihnachten wiederzusehen!

Wahrscheinlich waren es wirklich die erholsamen Tage zuhause, die mir die nötige Gelassenheit gegeben haben um bei dem ganzen Prozedere beim Zoll hier ruhig zu bleiben…
Während bei meinem ersten Flug nach Amsterdam noch alles prima geklappt hat – ich in Amsterdam sogar mit Krapfen von „Frau Antje-Verschnitten“ begrüßt wurde, sollte es bei meinem nächsten Flug etwas anders aussehen. Wie die meisten von euch wissen, habe ich bei der Buchung meiner Flüge leider nicht auf die jeweiligen Wartezeiten in Amsterdam geachtet und so blieb mir nichts anderes übrig, als am 2ten nach Amsterdam zu fliegen, um dann einen Tag später meinen Anschlussflug nach Detroit anzutreten, denn laut „Delta“ wäre mein Flug nach Detroit verfallen, wenn ich mit anderen Verkehrsmitteln nach Amsterdam gereist wäre.

Nach einer Nacht im Hotel kam ich also morgens wieder am Flughafen an und war bereit mich den Fragen der Grenzbeamten zu stellen, die man ja beantworten muss, wenn man ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten einreisen möchte. Und diesen netten Herren, den ich erwischt habe, hat es dann sehr verdächtig gestimmt, dass ich eine ganze Nacht in Amsterdam verbracht habe, weshalb ich doch etwas mehr Fragen über mich ergehen lassen musste, als das Übliche: „Haben sie ihren Koffer allein gepackt?“ Nach einiger Überzeugungsarbeit durfte ich dann aber doch weiter zum Einchecken. Als die Flughafenmitarbeiterin aber mein boarding-ticket scannen wollte, leuchtete ihr Gerät wie wild.

Der Zufallsgenerator hatte mich für einen Extra-Sicherheitscheck ausgewählt. So durfte ich sämtliche Gegenstände in meinem Handgepäck vor dem Sicherheitspersonal ausbreiten und erklären, was besonders viel Spaß macht, wenn man sämtliches Gepäck einer Übernachtung dabei hat.

Aber auch diesen Test habe ich bestanden und durfte somit mit Delta-Airlines über den großen Teich fliegen. (Kleiner Tipp dabei für alle, die demnächst mit Delta fliegen, oder sich mal wieder einen Film ausleihen wollen: „The social network“ ist echt klasse.) Die beste Überraschung stand mir allerdings noch bevor: Die RIESEN-Schlange bei den customs. Denn da das Sicherheitssystem zur Einreise aller Ausländer ausgefallen war, warteten vor mir um die 300-400 Menschen darauf einreisen zu dürfen. Gut also, dass ich ja von Natur aus ein wirklich geduldiger Mensch bin… Trotz meiner Ungeduld, eines unerlaubten Telefonats und eines fehlenden Arbeitsvertrags (Hallo?!? Ich hatte doch bereits einen Stempel in meinem Pass!!!) durfte ich dann schließlich doch einreisen und wurde von Alice und Dolly mit 6 Helium-Luftballons begrüßt, nachdem sie sämtliche ankommenden Leute gefragt hatten, ob sie eine Julia gesehen hätten und ob es mir gut ginge. Zumindest hatten sie also ihren Spaß, während sie auf mich warten mussten.

Hier in Port Huron ist übrigens alles wieder wie immer, außer dass es unentwegt schneit, aber so sieht wenigstens sogar meine Nachbarschaft irgendwie friedlich aus.



Es war richtig über Weihnachten nach Hause zu kommen, aber es ist genauso richtig jetzt wieder hier zu sein.

2 Kommentare:

  1. Viel Spaß beim Schlittenfahren, Schneemann bauen und bei allem was die Amis sonst noch so machen im Winter :) (Skifahren beispielweise ;))
    Ganz liebe Grüße von der anderen Teichseite :)
    Wiebke

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  2. Was ein Abenteuer ;)
    hoffe du hast dich wieder gut eingelebt ;)

    liebe Grüße aus Deutschland,
    Christina

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