Montag, 16. August 2010

Pretzels of Hanover



Ja, endlich bin ich angekommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber auch meine Reise an sich war schon sehr spannennd, denn wer saß auf dem Platz direkt hinter mir im Flugzeug...?
Frau Richter, meine ehemalige Französisch- und Spanisch-Lehrerin :-)

Angekommen am Flughafen in Minneapolis, wurde ich zunächst von einem Cop (der meiner Ansicht nach auch einem Hollywoodstreifen hätte entsprungen sein können - Schnauzer, mittelgroß, graue Haare und braune Augen) in einen seperaten Raum geführt, da ich ja länger als 6 Monate bleiben werde (voraussichtlich...). Meine Erklärungen, weshalb ich hier ein Jahr Volunteering machen möchte, fanden sie dann aber ganz passabel und ich durfte den Raum, mit dem von der Wand lächelnden Barack Obama auch schnell wieder verlassen.

Zu meiner großen Verwunderung waren sogar beide Gepäckstücke in Minneapolis angekommen, denn in Hannover wollte man weder am Schalter, noch bei der Annahme für das Sperrgepäck Geld für mein zweites Gepäckstück haben. Allerdings war aus diesem Grund die weitere Reise zum Campus quer durch Minneapolis und St. Pauls umso anstrengender.

Zum Campus und der Gegend hier kann ich eigentlich nur so viel sagen - es ist genauso, wie man es aus den Filmen kennt: breite Vorstadtstraßen mit Holzhäusern und Verandas, der Campus besteht aus großen imposanten Backsteingebäuden und überall laufen Eichhörnchen herum.



Wer sich jetzt so langsam über den Titel des Eintrags wundert, hier die Erklärung
Hannover scheint in Amerika als Stadt zwar weitesgehend unbekannt zu sein, aber jeder kennt hier die Salzbrezeln aus Hanover! Deshalb waren die meisten Leute auch sehr verwundert, dass mir typische hannoversche Salzbrezel bisher unbekannt waren. Was sie allerdings nicht davon abhält mir unentwegt welche zu schenken :-) Aber beklagen werde ich mich deshalb eher nicht...

Jedenfalls geht es mir hier bisher echt super! Alle sind außergewöhnlich freundlich und zuvorkommend und meine zukünftigen Mitbewohner sind echt klasse! Gestern Abend sind wir losgezogen und ich habe mein erstes amerikanisches Eis bekommen :-)

Zusätzlich bin ich bereits im Besitz einer Sandwich-Card.

Mein bisher einzige Herausfordeurng stellt mein Bett da. Es geht mir bis deutlich über den Bauchnabel und wenn ich abends todmüde nur noch in jenes fallen möchte, ist erstmal Anlauf nehmen angesagt...

1 Kommentar:

  1. was für ein horrorflug, wenn frau richter hinter einem sitzt... du arme! :-)
    viele grüße
    Jule (aus Stuttgart ^^)

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