Allerdings sollte ich am Freitag dennoch in einen kleinen Unfall verwickelt werden. Und zwar hole ich jetzt schon seit ungefähr einer Woche meinen neuen boyfriend regelmäßig zu einem Spaziergang ab. Um jetzt keine Verwirrung zu stiften: Er ist zwei Jahre alt, heißt Lucky und ist ein Golden Retriever (für alle, die jetzt seufzen, er ist wirklich unglaublich süß und Fotos werden folgen). Jedenfalls liebt Lucky –genau wie Mona – Eichhörnchen und Wasser. Wasser kann einem glücklicherweise im Gegensatz zu Eichhörnchen aber nicht plötzlich über den Weg laufen… Und die Eichhörnchenpopulation übersteigt unsere in Deutschland um ein vielfaches –weshalb ich vielleicht auf Lucky´s Sprint hätte vorbereitet sein sollen. Jedenfalls hat sich mein Stammhirn in dieser einen Sekunde dummerweise für und nicht gegen die Leine entschieden und so hat Lucky mich einfach hinter sich hergeschliffen. Zum Leidwesen meiner Knie. Blutend wie eine 4-Jährige nach den ersten Radfahrversuchen habe ich also den Rückweg angetreten. Dabei haben mir zahlreiche Menschen Hilfe und Pflaster angeboten, wobei mir alles über den Zaun gereicht wurde, da man ja nicht wissen kann, welche Krankheiten mein Blut so ausdünstet. Ok, das ist jetzt wirklich gehässig, aber es waren wirklich alle auf genügend Sicherheitsabstand bedacht!
Abgesehen von meinem kleinen Unfall hatte ich aber wirklich eine sehr tolle Woche, die mit einem Picknick am Sonntag begann (bis heute hatte ich hier wirklich noch keinen Sonntag, an dem ich nicht zu einem Barbecue oder einem Picknick eingeladen war!) Sarah´s Eltern haben uns abgeholt und wir sind zu einem Strand am Lake Huron gefahren. Etwas ungewöhnlich war, dass man Eintritt zahlen musste, aber dafür war der Strand auch sehr sauber. Außer uns waren nur große Gruppen verschiedenster Nationalitäten dort, die je nach ihren Sitten und Bräuchen auch entweder gegrillt oder wahlweise auch skurril getanzt haben. Nach einer üppigen Stärkung haben wir uns dann entschieden eine Runde schwimmen zu gehen und das war echt ein Erlebnis! Das Wasser war zwar anfangs ziemlich kalt, wurde nach einigen Minuten aber doch angenehm. Das wirklich beeindruckende waren aber die Frachter die ca. 200m von uns entfernt vom River Huron in den Lake Huron gefahren sind. (Bevor wir hier gestartet sind, habe ich übrigens diesen Spruch aus dem Wohnzimmer gehört: „Ah, remember her, that she takes a top, you know, she´s from Europe“ – ja schon klar, normalerweise gehen wir nur nackt baden.)
Und wie immer noch ein kleiner Absatz zu den kulinarischen Besonderheiten… Am Donnerstag war ich auf einer Opportunity Conference. Dort hat eine wirklich beeindruckende Referentin ein Seminar über Armut und vor allem über unser Verständnis und unseren Umgang mit Menschen in Armut gehalten, denn laut ihrer
Hey :)
AntwortenLöschenda ich ja jetzt auch Kommentare schreiben kann, nutze ich das auch mal ;)
hoffe, deinen Knien geht es besser!
und das Bild mit dem Pool hast du ja extra rausgesucht um uns neidisch zu machen, oder ;)?
Die Torten gibt's übrigens in kleineren Variationen in jedem britischen Supermarkt (ich war ja schon mega begeistert :)! )
lieben Gruß!